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Just one week...

 in spannender Erwartung, was uns wohl erwarten wird müssen wir heute feststellen, dass uns genau noch eine Woche bleibt, bevor wir den schönen österreichischen Boden verlassen, um nach über 8 Stunden Flug das erste Mal in unserem Leben indischen Boden unter den Füßen zu spüren. Halt - da habe ich doch wirklich ein wenig geflunkert - denn einen kleinen Zwischenstop gibts ja beim Hinflug noch in Mailand.

Na gut - aber nichts desto trotz heißts langsam: "Koffer packen", der Tag der Abreise naht... Die Spannung steigt!

1 Kommentar 1.3.07 10:08, kommentieren

Officially invited

Now its official - not only that we are travaling to india, no, today I got the official invitation to the wedding of my indian friend (who was the reason for the journey

And again we face a totally other culture - we are not invited by my indian friends but by his parents! ok - I know, I will have to explain the whole story in my next post - because its not so easy (so how india came to our mind, why we are travaling and how it came that we are now attaneding a mariage there!)

And again (at the end of this post) there is the question: how will we face india, the people, the culture....

2 Kommentare 2.3.07 16:55, kommentieren

Wie es dazu kam...

Heute möchte ich einmal kurz umreißen, wie es überhaupt dazu kam, dass es für uns in nunmehr 2 Tagen nach Indien geht! Dazu müssen wir mal den Blick über ein Jahr in die Vergangenheit werfen:

Ich hatte geschäftlich damals einiges mit einer indischen Firma zu tun - unter anderem mit einem gewissen Vishal Gandhi. Ich hatte nur über Skype zu ihm Kontakt. Irgendwie entwickelte sich da dann doch etwas mehr als nur die Geschäftsbeziehung und wir quatschten übers Wetter (ich weiß, nicht sehr aufregend... ) und auch über indische und österreichische Bräuche, über das Leben hier wie da. Besonders fasziniert hat mich dabei das Lichtfest in Indien (Diwali) und Vishal hat gemeint, dass muss ich mir umbedingt mal ansehen und ich solle mal nach Indien kommen.

Gut, was dann noch dazukam, war, als Vishal eines Tages skypte, ob er mich was fragen dürfe. "Klar" sagte ich darauf zu ihm und dann kam auch schon die Frage: Ob ich denn schon veheiratet sei - ich mit meinen damals 23 Jahren ließ allerdings noch keine Spur von Panik angesichts meines Singledaseins spüren und sagte ihm das auch: "Kein Problem, da bleibt noch ein wenig Zeit." Vishal darauf sinngemäß: Naja, für ihn stellt es schon langsam ein Problem dar, denn er ist 26 Jahre und seine Eltern hätten ihm nun ein Ultimatum gestellt, dass er noch ein Jahr Zeit hätte, eine Frau zu finden, andernfalls...

Es verging so rund ein Jahr, indem nichts mehr von diesem Thema zur Sprache kam und eines Tages erreichte mich dann folgendes Foto:

Genau - Vishal hatte sich verlobt. Shradda hatte er einen Tag zuvor kennengelernt auf geheiß seiner Eltern. Es ist einfach eine ganz andere Kultur dieses Indien - spannend wird nun zu versuchen, Indien zu verstehen, wobei ob wir Europäer dies können, sei noch dahingestellt.

Für den 12. März wurde auf alle Fälle Vishals und Shraddas Hochzeit angekündigt und Vishal meinte im Dezember, er sagts mir jetzt schon, damit ich alles planen kann und im März nach Indien kommen kann zu seiner Hochzeit. Natürlich hatte ich Anfangs große Bedenken und muss auch ehrlich gestehen, alleine hätte ich mich in dieses fremde Land nicht so richtig getraut und daher bin ich auch sehr dankbar, dass ich dieses Abenteuer mit Max bestreiten kann.

Ja, so kam das im Dezember, dass sich ein Entschluss bildete, der da hieß: "Wir fahren nach Indien" und nun, 2 Tage vor Abreise, 11 Spritzen später und gute 500 Euro allein für Spritzen ärmer erwartet uns nun dieses so ferne Land!

3 Kommentare 6.3.07 20:54, kommentieren

our route

Insgesamt 16 Tage umfasst unser gesamter Indientrip - also etwas mehr als zwei Wochen. Dabei werden wir - so ist zumindest mal der Plan - quer durch Nordindien reisen.

Folgenden Plan haben wir zumindest jetzt mal grob aufgestellt:

8. März: Abflug in Wien Int. Airport nach Bombay (über Mailand) mit AlItalia, geplante Ankunft in Bombay: 23.30 Uhr. Danach Anreise zum Hotel.

9. März: Tag in Bombay. Unter anderem wollen wir das "Gateway to India" besichtigen. Wir werden aber auch bei Vishals Arbeitskollegen im Büro vorbeischauen und bezüglich der Zugreise alles absprechen. Auf alle Fälle gilt: Kein Stress und ganz in Ruhe mal aklimatisieren (die Ruhe werden wir brauchen, 6.5 Stunden Zeitveschiebung sind ja auch nicht ganz ohne!)

10. März: ein weiterer Tag in Bombay, keine speziellen Pläne bis jetzt. Um 20 Uhr gehts dann von Bombay Hauptbahnhof (allein der soll sehr sehenswert sein!) mit dem Zug 500 Kilometer nach Osten Richtung AKOLA, wo die Hochzeit stattfinden wird. Bei der Zugfahrt sind wir gemeinsam mit Vishals Arbeitskollegen unterwegs.

11. März: gegen 6 am erreichen wir SHEGAON, eine Stätte, an der es einen heiligen Tempel gibt. Den wollen wir uns gemeinsam mit Vishals Arbeitskollegen ansehen. Mit dem Bus gehts dann weiter nach AKOLA (rund eine Stunde Busfahrt). Dort werden wir vermutlich gegen Mittag eintreffen und das erste Mal Vishal und hoffentlich auch Shradda sehen. Am späten Nachmittag ist dann eine relativ traditionelle Tanzveranstaltung geplant - Gujarati Dance (also known as garba" and "dandia"

12. März: Am Vormittag gibt es die traditionelle Hochzeits-Ceremony mit verschiedenen Ritualen, anschließend Lunch und wenn ichs richtig verstanden habe ein gemütliches Beisammensein. Angeblich soll gegen 17 Uhr alles vorbei sein. Daher haben wir auch schon um 22 Uhr unseren Zug zurück nach Bombay, wieder über Nacht, allerings nicht wissend, ob uns auch hier die Arbeitskollegen von Vishal begleiten werden, es ist aber anzunehmen.

13. März: Wir kommen gegen 8 Uhr in Bombay Hauptbahnhof an und haben dann leichten Stress unseren Flieger nach Dehli zu erwischen. Der startet gegen 12 Uhr am Flughafen in Bombay. Wir werden dann am frühen Nachmittag Dehli erreichen und dann geht das Abenteuer (welches ohnehin schon sehr groß gewesen sein dürfte) noch so richtig los: Hotelsuche. Anschließend ist nichts spezielles geplant, aber diese Millionenmetropole einmal zumindest ein bisschen kennen zu lernen, zu entdecken, einfach die Stimmung der Stadt einzusaugen - das ist wohl genug Vorhaben für diesen Tag.

Leider kann ich jetzt nur noch Stichwortartig einen Überblick geben, denn allzuviel ist weiter noch nicht geplant.

14. März - 15. März: Tag in Dehli

16. März: Aufbruch nach Agra zum Taj Mahal, vermutlich mit einem Mietauto (mit Chaufeur) und danach Weiterfahrt nach Jaipur (hoffentlich schaffen wir das in einem Tag

17: März: Jaipur - vielleicht kann ich Max ja hier zum Elefantenritt überreden - ansonsten gibts in dieser abwechslungsreichen Stadt genug zu erleben.

18. März: Jaipur

19. März: Weiterfahrt nach Pushkar, einem kleinen Städtchen an einem träumerischen See am Rande der Wüste (Geheimtipp von Werner - danke dafür!). Hier werden wir einfach mal die Seele baumeln lassen!

20. März: Pushkar

21. März: langsam heißts Abschied nehmen und wir müssen zusehen, dass wir wieder richtung Bombay zurückkommen - ob wir über Dehli fliegen, ob wir eventuell von Jaipur, Jodpuhr fliegen können, das müssen wir erst noch in Indien abklären. Ich hoffe das klappt alles.

22.-23. März: Das sind jetzt mal zwei Puffertage um nach Bombay zu kommen, werden wir aber sicherlich irgendwie schaffen!

24. März: Um 2.05 Uhr heißts nun aber endgültig Abschied nehmen von Indien, denn unser AlItalia Flug AZ771 startet wieder Richtung Mailand, von wo aus es weiter nach Wien geht. Und in Wien erwartet uns gegen halb zwölf (geplante Landung 11.15 Uhr) ein wirklicher Sonnenschein (sorry Max, das musste sein) nämlich die Birgit... naja, und was max und Birgit dann naja, lassen wir das Auf alle Fälle hoffe ich dass wir auch diesen Abschnitt der Reise gut hinter uns bringen!

5 Kommentare 6.3.07 22:51, kommentieren

Mr Schumann and Mr Lehrner, please procede to Gate 41

Zwei Tage Indien liegen hinter uns, und... naja, alles der Reihe nach

Start am Donnerstag
Ja genau, wir habens geschafft, Herr Schumann und Herr Lehrner wurden am Wiener Flughafen ausgerufen (Juhu, das wollte ich doch schon immer). Aber der Weg zum Flugzeug war auch kein einfacher. Ein verlorenes Gepaecksstueck fuehrte naemlich zu einer Sperrung des gesamten Terminal 1 - ich glaub es hat nur noch die Cobra gefehlt, auf alle Faelle wimmelte es nur so von Polizisten und niemand durfte mehr einchecken. Aber das hatten wir ja schon, da Terminal 2 nicht gesperrt war. Nicht zu vergessen war natuerlich die nette Verabschiedung von Birgit und Claudia (die allerdings noch nicht ganz aus den Augen blicken konnte, das noch einfach zu frueh war).

So, wie gesagt, Jacob und Max waren halt etwas spaet dran, wurdne schon ausgerufen und flitzten zum besagten Gate von wo wir mit einem riesen Flughafenbus zur Minimaschine gefahren wurde - nachdem wir zu spaet waren, hatten wir den ganzen Bus fuer uns allein - so richtige VIPs hatl

In Mailand war nicht viel Zeit zum umsteigen, daher gings relativ flott zur riesigen Boing 767, und nach einigem Warten gings auch schon los zum Rollfeld ... aber halt. So schnell wollte uns Europa natuerlich nicht loslassen und daher hiess es erstmal "Flugverbot fuer AlItalia Flug 770", weil ueber Kroatien das Radar ausgefallen war und wir daher nicht ueber diesen Luftraum fliegen durften - also, neue Route berechnen und ca. eine halbe Stunde wartezeit auf dem Rollfeld - wobei der Steward schon auf uns gewartet hatte, da ich ja beim Flug buchen ein "Spezialgericht - naemlich Fish" ausgewaehlt hatte. Das gute: wir bekamen unter allen reisenden (ca 100 in dem riesigen Flieger) immer als erstes das Essen

Dann gabs eigentlich einen ruhigen Flug und wir konnen bei Bonds Casino Rozale ein bissi ausspannen. Rund eine Stunde vor Bombai - wir hatten gerade das Abendessen serviert bekommen - gabs dann im Gegensatz zum echt ruhigen Flug mal ordentlich Turbolenzen, aber auch das haben wir ueberstanden und so landeten wir relaltiv puenklich gegen 23.30 Uhr in Bombai (Ortszeit natuerlich).

Hier galts dann mal die ganzen Visa/Formulare auszufuellen und nach dem Checkout und unserem ersten Geldwechsel galt es, ein Taxi aufzutreiben - ein Prepaidtaxi. 480 Ruppien (8 Euro fuer 27 km) - das waere ja ok gewesen... waere nicht...

 Gut, wir haben unseren Zettel vom Prepaidtaxistand endlich in der Hand und muessen mit dem nun unser Taxi finden. Und weil die Inder ja so nett sind, helfen die uns auch gleich dabei ist ja logisch. Natuerlich nicht ohne hintergedanken, denn nachdem unser Gepaeck endlich im Kofferraum mit vielen Seilen verstaut war (zwei Rucksaecke passen einfach nicht in ein indisches Taxi, daher ging der kofferraum ueberhaupt nicht mehr zu und wurde mit Seilen niedergespannt) wollen die lieben "Taxieinweise" Geld - aber nicht etwa Ruppien, nein gleich Euro und zwar gleich fuenf Euro pro Person (jaja, den dummen Turies kann mans zeigen). Gut, haben wir auch noch gezahlt und somit gings echt abenteuerlich weiter. Ob der Taxifahrer einen Fuehrerschein hatte sei dahingestellt. Auf alle faelle wars eine lustige, hupige fahrt, aber immer mit dem angstvollen blick zurueck. "sind unsere koffer noch im kofferraum oder ist der schon aufsprungen und liegen die irgendwo"

Eine schonende Vorbereitung auf indische Verhaeltnisse gabs nicht. Die Realitaet wurde uns soforf vor Augen gefuehert. Kurz nach dem Airport lagen ueberall links und rechts ganze Familien auf dem Gehsteig, schlafend.... Hier haben einfach viele ueberhaupt kein Zuhause, Wasser und Strom ist sowieso Luxus (dazu spaeter aber mehr).

Eine sehr abwechslungsreiche Fahrt hatten wir dann, inder man vom Luftanhalten nicht rauskam, denn... "geht sich das noch aus oder nicht, ohne dass wir einen totalen Blechschaden verursachen".

Im Hotel angekommen klappte alles so einigermassen gut - wir waren zwar sehr ueberdreht aber haben dann doch irgendwann geschlafen. Das Zimmer war uebrigens fuer indische Verhaeltnisse echt ok. Zuerst hatten wir zwar einen kleinen Schock... ein bisschen anders hatten wir uns das schon vorgestellt und natuerlich lag auch ueber dem Hotel der typisch indische Geruch - aber wie gesagt, alles in allem wars sehr ok. (Wir konnten sogar beim pinkeln duschen - aber mehr dazu auf den Bildern )

Abschliessend zu Tag 1 ist vielleicht noch zu sagen> Um fuenf Uhr spuerte Max unglaublichen Durst... und daher rief er gleich mal um fuenf an der Rezeption an "Can we have some tea into room 402" aber ich denke wir haben wohl irgendwie das Klopfen "ueberschlafen" oder die haben uns ohnehin fuer total bekloppt gehalten.

Weiter gings am naechsten Tag..., aber um chronologisch zu bleiben siehe naechster Blog. (und puha, schreiben mit einer engl. Tastatur ist nicht so einfach, kann ich euch sagen)

 

10.3.07 11:59, kommentieren

tour through mumbai

So, nachdem wir ca. bis halb acht geschlafen haben (wir sind zwar beide etwas geschlaucht, haben die fuenf einhalb stunden zeitverschiebung aber gut gesteckt, start in den ersten Indien-Tag.

Zu Beginn riefen wir gleich nochmal in der Rezeption an, um Tea zu bestellen und entgegen fuenf Uhr in der Nacht bekamen wir diesen auch endlich. - der Tee war zwar total bitter, aber das erste Trinken war dennoch eine Wohltat. Wobei, um Max zu zitieren: "schwarzer Tee + Zaehneputzen kann nichts!"

Nach ein bisschen abhaengen machten wir uns so gegen 10 auf, um Vishals Kollegen in ihrem Offize zu besuchen. Und wirklich, zweimal nachfragen (und einmal zwischendurch Geldabheben  - sogar hier wird man in Indien wie am Flughafen gefilzt!) haben wir deren Buero sofort gefunden. Ab gings dann mit dem Lift (natuerlich mit Liftboy) in den zehnten Stock, wo wir echt herzlich empfangen wurden! Wir waren DIE Sensation dort, als die "Weissen" (vielleicht auch Weisen ) aus Europa.

Nach Buerofuehrung und einer echt super Spende von Swapnil (einer der Kollegen von Vishal), der uns insgesamt 4 Wasserflaschen besorgte, wobei eine innerhalt von 2 Minuten wieder leer war, gings weiter zu Fuss quer durch Bombay. Vorbei am Parlament, wo lauter Poliyisten mit echt scharfen Maschinenpistolen standen, einfach immer der Nase nach. Minuetlich wirst du hier von bettelnden Kindern, Schuh- oder Ohrenputzern angesquatscht.... Es war interessant, einfach ein bisschen die Stimmung einzufangen.

So ein Scheiss
Tja, und ich hab natuerlich mal wieder alle neune getroffen, als wir uns kurz unter einem schoenen Baum hinsetzten und flatsch von oben, genau auf meinen Kopf ein Raabe sein Geschaeft verrichtete. Naja, was solls, von solchen Kleinigkeiten wollen wir uns doch nicht abhalten lassen.

Weiter gings auf alle Faelle durch einen Bahnhof - Leute ich sag euch die ueberfuellten Zuege, aus denen die Leute rausspringen bevor sie schon stehen und die ueberhaupt keine Tueren haben, das kann man sich nicht vorstellen.

Danach gings weiter auf der Suche nach dem Gateway of India, dem Tor Indiens, welches das Wahrzeichen der Stadt ist. Allerdings konnten wir es nach ueber zwei Stunden Fussmarsch gar nicht wirklich geniessen, denn sofort wurden wir wieder angequatscht und sollten doch gleich eine Bootsfahrt nach Elefanta-Island machen - oder eine Tour durch Bombay zu einem Jaintempel, einer Waescherei, einer Schule... fuer nur 850 Ruppien mit AC (also Klimaanlage im Auto). Gut, ein bisschen gehandelt haben wir auch, und ausserdem wars wirklich eine nette Gelegenheit, Bombay kennen yu lernen und so gings los mit unserre Tour durch Bombay fuer 750 Ruppien pro Person, wobei dies viel zu teuer war! Sind ca. 12 euro pro Person, aber fuer fast 4 Stunden Besichtigungstrip mit privaten Chauffeur wars dann eh ok.

Rundfahrt durch Bombay
Wieder gings abenteuerlich durch den indischen Strassenverkehr und der Fahrer lies und wirklich interessante Infos zukommen. Er lebt beispielsweise fuer eine Miete von 600 Ruppien in einer Huette, die grossteils aus Planen bestehen duerfte mit insgesamt fuenf Personen. Strom haben sie sich sogar geleistet, Wasser gibts keines. Hier hat niemand sein eigenes Zimmer, alle leben auf engsten Raum zusammen.

Erste Station unserer Bombay Rundreise war der "Waschmarkt" wo unzaehlige Inder ihre Wasche mit start chemischen Mitteln wuschen. Habe hier glaub ich ein paar sehr interessante Aufnahmen gemacht

Nebenan sassen die Zweitklaesser im Hindiunterricht - nur ein Eisengitter trennte sie von der Arbeit der Waescher - und lernten Artig. Weitere Stationen war ein Jaintempel, die Uferpromenade (an der wir eh wohnten ) und die "haengenden Gaerten", ein gruener Park inmitten der riesigen Stadt, der aber nachts vor allem wieder den unzaehligen Obdachlosen dient. Uebrigens: 16 Mio Einwohner sind bei Bombay nur eine offizielle Zahl. Unser Fahrer erzaehlte uns, dass hier sichelrich 25 Mio Einwohner wohnen, weil unzahlige Inder gar nicht gemeldet sind.

Spaeter besuchten wir noch das Gandhi Haus und den beruehmten VST Bahnhof, der unter engl. Herrschaft errichtet wurde und wirklich beeindruckend aussieht.

Nach Abschluss der wirklich interessanten und ausfuehrlichen Tour gings dann endlich zum Gateway of India, oder vielleicht sollten wir sagen "Gayway" - denn soviele haendchen haltende Maenner wie dort hat die Welt noch nicht gesehen. Und ueberall waren wieder die ganzen Verkaufer, die einem nicht mal fuenf Minuten Zeit goennten, um abzuschalten. Zwischendurch gabs noch einen Selbstmordversuch, einer war ins Wasser gesprungen, wurde aber noch gerettet und dann mit der Polizei (die man hier uebrigens nur sehr selten sieht) abtransportiert.

Nach einem Fussmarschversuch - zum Hotel warens sicher noch eine dreiviertel Stunde Fussmarsch - entschieden wir uns doch fuers Taxi um 65 Ruppien (knapp ueber einen Euro).

Das erste indische Essen
Am Abend haben wir dann das erste Mal in Indien gespeist (Mittag und Fruehstueck waren ausgefallen) und zwar in einem echt super Lokal. Dort gabs Gujarati Thali - eine indische spezialitaet. Wir waren auf alle Faelle Sensation nr. 1 in dem Lokal - alle haben uns angestarrt, nachdem wir auch nicht so recht wussten, wie man das isst. Aber es war sehr gut, nur zuviel und nicht nur dass es scharf war. Max freute sich dann heute morgen ueber einen saftigen Durchfall - aber mittlerweile gehts ihm wieder ganz gut.

Nach einer sehr schlafreichen nacht, haben wir dann heute morgen in einem Strassencafe ein echt leckeres Fruehstueck genossen (toast) und einen echt faulen Tag gehabt.

"zittern vor der Zugfahrt"

Mittlerweile haben wir ausgecheckt, unsere riesigen Rucksaecke gepackt und warten, dass es um 20.30 losgeht - mit dem Zug richtung Akola. Viel schlafen werden wir wohl nicht.

Aber mehr davon beim naechsten Blog.
Fuer heute mal viele Gruesse ans doch so ferne Europa!

6 Kommentare 10.3.07 12:29, kommentieren

Wechselbad der Gefuehle

Mittlerweile sind wir in Rajampur gelandet, haben viel erlebt. Die Internetverbindung (ueber Handy GSM ) ist sehr schlecht, ich weiss nicht, wie lange der Computer durchhaelt, daher werde ich mich moeglist kurz halten.

Die Hochzeit war ein echtes Erlebnis. Wir wurden so freundlich aufgenommen, wenngliech die Unterkunft ... naja, europaeischen Verhaeltnissen entsprechend unter jeder S.. war, mit sovielen Mosquitos (hoffentlich keine mit Malaria) und in soviel Dreck habe ich glaube ich noch nicht geschlafen. Das Tanzen auf der Hochzeit, wie nett wir aufgenommen wurden - das entschaedigte jedoch vieles. Einen detaiilierten Bericht hierrueber gibts, wenn wir wieder ueber eine bessere Internetconnection verfuegen.

Nachdem wir mit dem Nachzug (Fahrt rund 10 Stunden - bei der Hinfahrt hatte ausserdem die Lok einen Motorschaden) wieder in Bombay gelandet waren, hiess es abschied nehmen von all den netten Indern, die uns zur Hochzeit begleitet hatten. Amit, Arvind, Swapnil und Hemat. Ich glaube ohne sie haetten wir vieles vor allem beim Essen und Trinken nicht probiert, aus Angst uns den Magen zu verderben.

Am Flughafen konnten wir gleich einen sehr billigen Flug (rund 70 Euro fuer MAx und mich) von Jaipur nach Bombay zurueck buchen, sodass nun auch alles fuer die Rueckreise klar ist.

In Dehli gings aber leider los, und daneben, dass wir von allen moeglichen Indern angequatscht wurden und natuerlich fuer jeden Pups zahlen sollten, sind wir leider auch auf einen bisschen groesseren Mist reingefallen, aber wir wollen uns nun nicht mehr drueber aergern. Wir haben naemlich ein Taxi mit Hotels und allem nach Agra (Taj Mahal), Rapanthur (hier ist der Dschungel und heute gehts hoffentlich zu den Tiegern), Pushkar und Jaipur gebucht und wurden dabei doch zimlich uebern Tisch gezogen und haben sicherlich das doppelte, was die Reise wehrt waehre, gezahlt. Das Hotel heute und auch morgen ist auch nicht wirklich toll, besser gesagt es ist unter jeder Kritik. Aber was solls. Wir versuchens jetzt mal positiv zu sehen - im Zimmer sind wir auf alle Faelle nicht allen, wir haben ein sehr haesslichen rosa Gecco im Zimmer und haben daher nicht sehr viel geschlafen - koennen Geccos Menschen was tun? Licht mag er aber nicht, und daher lassen wir einfach die ganye Nacht das Licht brennen. So sehen wir wenigstens auch die vielen vielen Gelsen, und anderen Viecher, die hier rumkrabsen. - das ist sogar fuer Markus und Mich zuviel.

Sonst gehts und aber ganz gut. Markus ist sehr viel muede und hat immer noch Probleme mit dem Magen - vor allem am morgen. Aber irgendwie haben wir auch das so halbwegs im Griff.

Heute Nachmittag gehts wie gesagt in den Dschungel. Hierfuer haben wir einen Jeep gemietet und es gibt hier Tieger und Geparden, sowie Krokodiele, die wir hoffentlich zu sehen bekommen. Morgen gehts dann weiter mit dem Taxi nach Pushkar - sicherlich wieder eine Fahrt von 6-7 Stunden. Und ich hoffe das dort das Hotel besser ist und wir wirklich entspannt und in Ruhe schlafen koennen. Naja, wir werdens sehen.

Wieschon gesagt - aufgrund der schlechten Internetverbindung, der Ungewissheit wie lange der Strom noch haelt (der ist immer wieder weg, Warmwasser gibts auch nur 7 Minuten am Morgen) werde ich die naeheren Details unserer Reise spaeter berichten.

Danke fuer eure lieben Eintraege und Kommentare und Michi: Viele gruesse an Helmut.

so, strom ist gleich weg! tschuess

1 Kommentar 17.3.07 06:58, kommentieren